Kletterhelm: Hartschalen-, Inmolding- und Hybridhelm

Grundsätzlich sind drei Arten von Kletterhelmen erhältlich, wobei eine Art immer beliebter wird: die sogenannten Inmolding-Konstruktionen. Diese Hartschaumhelme zeichnen sich sowohl durch ihre Leichtigkeit als auch durch ihre gute Passform aus. Der Schaum funktioniert im Prinzip wie eine Knautschzone. Beim Aufprall drückt sich der Schaumhelm zusammen und schützt auf diese Weise den Kopf.
Wer lieber der altbewährten Tradition folgen möchte, greift zu einem Hartschalenhelm. Dieser Vertreter gilt als der Robusteste, ist zugleich aber auch der Schwerste. Er besteht aus einer harten Außenschale, meist aus Polycarbonat oder ABS, und einem dämpfenden, Korb- bzw. Gurtsystem im Inneren. Die Bänder sind für einen guten Sitz und eine perfekte Dämpfung überkreuzt. Durch die Kombination aus Schale und Gurt ist eine gute Belüftung des Kopfes gegeben.
Eine Alternative für die Unentschlossenen bietet der Hybridhelm, der die spezifischen Eigenschaften von Hartschale und Inmolding vereint. Bei dieser Helmform ist in die harte Außenschale ein Schaumelement miteingefügt.

Natürlich gibt es wichtige Sicherheitsrichtlinien und Normen, die eingehalten werden müssen. Die Helme entsprechen den gängigen Normen: Der offizielle Normtest legt fest, dass höchstens 10 kN an Kraft auf den Kopf einwirken dürfen, wenn ein Stein von 5 kg Gewicht auf den Helm trifft.
Zusätzlich produzieren einige Hersteller nach der freiwilligen Norm der UIAA (Internationale Union der Alpinismusvereinigungen). Diese reduziert die zugelassene auf den Kopf einwirkende Kraft auf 8 kN.

 

Der Kletterhelm für Kinder und Erwachsene

Beim Kauf eines Kletterhelmes sind, wie bei jedem sicherheitsrelevanten Gegenstand, einige Punkte zu beachten. Neben der Unterscheidung von speziellen Helmen für Frauen, Herren und Kinder, ist zuallererst eine perfekte Passform des Helmes wichtig. Diese ist gegeben, wenn der Helm gerade auf dem Kopf sitzt und weder drückt noch rutscht. Auch die Verschlussschnalle sollte angenehm sitzen und gepolstert sein. Die Gurtbänder laufen im besten Fall neben den Ohren entlang und nicht darüber.
Natürlich beeinflusst auch die ausreichende und qualitativ hochwertige Polsterung des Helmes den Tragekomfort. Diese sollte am besten aus schweißableitendem Material sein. Damit auch lange Touren durch die Berge komfortabel bleiben, ist eine gute Frischluftzufuhr sehr wichtig.
Außerdem sollte man sich beim Kauf eines Kletterhelmes darüber bewusst sein, ob man eine Stirnlampe anbringen können möchte oder nicht. Stirnlampen gewährleisten in der Dunkelheit und bei schlechter Sicht zusätzlichen Schutz. Mit einem integrierten Rotlicht lässt sich auch augenschonend ein Blick auf die Karte werfen. Mittels eines passenden Clips kann die Helmlampe schnell und einfach an jedem Helm angebracht werden.

Bei einem Kinderkletterhelm ist außerdem eine gute Passform notwendig. Daher haben alle Kletterhelme nicht nur eine Verstellung am Kinnband, sondern zusätzlich eine weitere am Hinterkopf. Die Abnutzung des Innenpolsters sollte nicht nur bei Kletterhelmen für Kindern, sondern auch bei Helmen für Erwachsenen regelmäßig kontrolliert werden. Ist das Polster stark zusammengedrückt, sollte es erneuert werden. Viele Hersteller liefern von vornherein ein Ersatzpolster mit.

Zusammenfassend sollte ein Kletterhelm im Idealfall wie folgt aussehen bzw. folgende Kriterien erfüllen:

  • Um die Belastung auf die Hals- und Nackenmuskulatur so gering wie möglich zu halten, bietet sich ein leichter Kletterhelm an.
  • Da sich der Kopf bei direkter Sonneneinstrahlung beim Klettern unter dem Helm sehr schnell unangenehm erwärmen kann, empfehlen sich einerseits eine helle Farbwahl und andererseits genügend Lüftungsöffnungen.
  • Eine Signalfarbe, wie Rot, Gelb oder Orange kann im Notfall wichtig sein, um von der Bergrettung schneller gefunden zu werden.
  • Heutzutage lassen sich eigentlich alle Kletterhelme problemlos mittels z. B. Drehrad in ihrer Größe verstellen. Dennoch ist ein Ausprobieren mit Kletterhandschuhen empfehlenswert.
  • Natürlich sollte ein Kletterhelm, besonders beim Sportklettern und Extremklettern, auch angenehm und bequem sitzen. Hierfür ist in erster Linie die Polsterung zuständig. Achten Sie auch hier auf Atmungsaktivität.
  • Die Halterung zum Anbringen einer Stirnlampe kann ebenfalls nicht verkehrt sein, wenngleich es bei solchen Features auf die eigenen Verwendungszwecke und Einsatzgebiete ankommt.

Bei Dein-Klettershop.de finden Sie, neben Kletterequipment wie Kletterseile, und Sicherungsgeräte, natürlich auch Kletterhelme. Auch die Farbauswahl beim Kletterhelm lässt kaum Wünsche offen. Egal, ob Sie einen Helm in schlichtem Weiß, sportlichem Blau oder einen Helm in den Farben des Regenbogens suchen, hier werden Sie fündig.

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