Deutscher Alpenverein - Kletterverband Bayern
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Stirnlampe – Hände frei für wichtige Dinge

Vorbei sind das Halten der Taschenlampe, das umständliche Wechseln zwischen Lampe, Karte und anderen Utensilien, vielleicht noch in unwegsamen Outdoor-Bereich oder in gefährlichen Höhen.
Dank der LED-Technologie sind die Kopflampen leicht, robust und haben eine hohe Leuchtweite und Lichtleistung, die in Lumen angegeben wird. Auch die Leuchtdauer hat sich dadurch verbessert. Die meisten Helmlampen sind wasserdicht, sodass Ihnen auch Schnee und Regen nichts anhaben können.

Kriterien beim Kauf einer Stirnlampe

Eine Stirnlampe besteht aus sechs wichtigen Teilen, die alle eine eigene, wichtige Funktion erfüllen.

  • Taster: Der Ein- und Ausschalter der Stirnlampe sollte etwas im Gehäuse versenkt sein, um nicht aus Versehen hinzukommen. Dennoch sollte er auch mit dicken Handschuhen leicht und komfortabel bedienbar sein.
  • Das Batteriefach benötigt eine weiche, bestenfalls vorgeformte Auflagefläche am Kopfband, damit es Erstens nicht verrutscht und Zweitens auch komfortabel am Kopf anliegt.
  • Auch der Lampenkopf muss durch eine weiche Stirnauflage gepolstert sein. Im Idealfall weist er eine feinstufige oder gar stufenlose Neigungsverstellung auf, um den Lichtkegel der Stirnlampe so präzise wie möglich ausrichten zu können.
  • Bei den meisten Modellen lässt sich die Lichtintensität verstellen. Meist kann man zwischen zwei oder drei Modi wählen, je nach Verwendungszweck und Einsatzgebiet.
  • Die Lichtleistung des Fernlichts der Helmlampe sollte mindestens ein Watt betragen, um eine ausreichende Sichtweite herzustellen.
  • Das (nicht immer) integrierte Rotlicht in der Stirnlampe ist besonders im Dunkeln praktisch. Haben sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt, ist rotes Licht, um beispielsweise schnell eine Karte zu lesen, für die Augen angenehm. So müssen Sie sich nicht wieder umstellen.
  • Das Kopfband der Stirnlampe sollte elastisch und verstellbar sein. Bei einer Kopflampe über einem Gewicht von 150 g sollte noch ein dritter Gurt, der über den Kopf führt, angebracht sein, damit die Lampe nicht rutscht und sich das Gewicht gleichmäßig verteilt. Dieses dritte Gurtband dient in erster Linie dem Komfort des Trägers. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn eine Stirnlampe aufgrund ihres höheren Gewichts verrutscht und die ganze Zeit nachjustiert werden muss – besonders, wenn man eigentlich keine Hand frei hat, wie beim Klettern.
  • Weitere Kriterien sind natürlich die Verarbeitung der Stirnlampe, ihr Gewicht und ihre Brenndauer. Diese hängen vor allem von dem Verwendungszweck ab. Möchte man die Lampe eher zum Lesen der Karte, also auf geringe Entfernung nutzen, so eignet sich eher eine kleinere und leichtere Lampe mit mehreren LEDs. Kommt es Ihnen eher auf eine weite Reichweite an, so sind meist die schwereren Modelle mit einer höheren Wattanzahl die bessere Wahl.

Bei fast jeder Stirnlampe findet man eine Angabe wie z. B. IPX4. Wer sich bisher nicht näher mit dem Thema beschäftigt hat, wird mit drei Fragezeichen vor dieser Abkürzung sitzen und sich fragen: Was ist damit gemeint und warum wird gerade diese Art der Angabe verwendet? Was ist der Unterschied zwischen z. B. IPX3 und IPX4?

Diese Angabe erläutert die Wasserdichte der Stirnlampe und sagt Ihnen, für welche Einsatzgebiete das Modell geeignet ist.

Die Wasserschutz-Kennziffern sind nach DIN genormt. Diese reichen von IPX0 (kein Schutz) bis IPX9 (Reinigen mittels Dampfstrahler und Hochdruck problemlos möglich). Was diese Zahlen genau bedeuten, entnehmen Sie bitte der untenstehenden Tabelle:

0

Kein Schutz

1

Schutz gegen Tropfwasser

2

Schutz gegen fallendes Tropfwasser

3

Schutz gegen fallendes Sprühwasser

4

Schutz gegen allseitiges Spritzwasser

5

Schutz gegen Strahlwasser (Düse)

6

Schutz gegen starkes Strahlwasser

7

Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen

8

Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen

9

Schutz gegen Wasser bei Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung

 

Drei Typen der Stirnlampe

Grundsätzlich können drei Typen unterschieden werden, die für unterschiedliche Einsatzzwecke geeignet sind. Der Kompaktstrahler weist ein geringes Gewicht und Packmaß auf, da der Akku in den Lampenkopf integriert ist. Dieser Lampentyp gibt ein flächiges Licht und ist ideal für Wochenend- oder Tagesausflüge. Zum Lesen der Karte oder Ähnlichem reicht diese Lampe vollkommen aus.
Die Allroundlampe leuchtet hell, weit und lange und ist der ideale Begleiter auch für Alpintouren oder Mehrtagestouren. Mit einem Gewicht von etwa 170 bis 300 g liegt sie im guten Mittelfeld, und auch preislich liegt sie zwischen dem Kompaktstrahler und dem Hochleistungsstrahler.

Zum Laufen, Biken, Skifahren und Bergsteigen empfiehlt sich der sogenannte Hochleistungsstrahler mit einem starken Lithiumakku. Die Leuchtweite reicht bis zu 100 m. Preislich wie vom Gewicht her gehört diese Helmlampe zum höheren Segment.

Prinzipiell gilt vor allem in den Herbst- und Wintermonaten: Am besten immer eine Stirnlampe im Gepäck haben, auch wenn sie letztendlich nicht benötigt wird. Oft überrascht einen die Dämmerung unerwartet oder eine dicke Wolkendecke zieht sich zusammen. Dann wird die Sicht schnell stark beeinträchtigt. Deswegen packen Sie immer eine Stirnlampe für den Notfall mit ein und nehmen am besten Ersatzbatterien bzw. einen aufgeladenen Ersatz-Akku mit. Sonst kann es im Dunkeln am Fels gefährlich werden.

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