Deutscher Alpenverein - Kletterverband Bayern
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Stöcke für Nordic Walking, Trekking & Wandern

Früher eher als Seniorensport oder Übung für Faule belächelt, mausert sich das Gehen mit Stöcken in vielen verschiedenen Bereichen. 67% aller Bergsportler haben bereits Knieprobleme oder Beschwerden an den Sprunggelenken, den Hüften, den Schultern oder der Wirbelsäule. Der Stock beugt genau diesen Problemen und Verletzungen vor und entlastet Gelenke sowie Muskeln auch präventiv.

Ob Sie Wandern, Skifahren oder Klettern, jeder Sport macht mehr Spaß mit der passenden Outdoor Ausrüstung, die erleichtert und unterstützt. Beim Trekking wie auch Nordic Walking liegt das besondere Augenmerk natürlich auf dem Stock.

 

Stock ist nicht gleich Stock – verschiedenste Funktionen

Genau! Was vor einiger Zeit noch über einen Kamm geschoren wurde, wird heute strikt getrennt.  Man unterscheidet Nordic Walking Stöcke von Trekking- bzw. Wanderstöcken und Ski- und Schneeschuhstöcken. Die Stöcke sind in den verschiedensten Ausführungen erhältlich. Neben unterschiedlichen festen Längen, sind auch ausziehbare Modelle auf dem Markt vertreten. Ihre Materialien sind entweder Aluminium oder Carbon. Die meisten Stöcke sind in unterschiedlichstem Terrain einsetzbar, da sie verschieden editierbar durch sogenannte Pads bzw. Gummipuffer sind.

Hier einige Techniken für die verschiedenen Anwendungsbereiche:

  • In der Ebene:

Die Ober- und Unterarme sollten im Stand, auf einem geraden Untergrund, einen 90° Winkel bilden. Die Stocklänge ist also ein entscheidendes Kriterium für den Kauf des richtigen Stockes. Die Stöcke werden parallel zum Körper mitgeschwungen

  • Bergaufgehen:

Am besten stellt man den Wanderstock hierfür etwas kürzer ein, um die Arme nicht zu überdehnen, oder greift einfach unterhalb des Griffes. Dies hilft um die Beine etwas zu entlasten und eine aufrechte Haltung beizubehalten.

  • Bergabgehen:

Hier wird der Stock am besten verlängert, damit die Arme nicht ausgestreckt werden müssen, und der Stock dennoch unter den Füßen angesetzt werden kann. Allerdings mag nicht jeder beim Bergab oder Bergauf gehen die Stöcke verwenden. Am besten nutzt man hierbei nicht die Schlaufe am Griff, um bei einem Sturz die Hände frei zu haben.

  • Parallel zum Hang (Traversieren):

Hier sollten die Stöcke bestenfalls unterschiedlich lang sein, bergseitig verkürzen und talseitig verlängern. Auch hier sollte die Schlaufe nicht genutzt werden, um bei etwaigen Gefahren die Hände frei zu haben.

All die oben beschriebenen Techniken sind natürlich nur mit verstellbaren Stöcken, also mit Teleskopstöcken umsetzbar, und bieten nur einen kleinen Einblick in die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, die sich Outdoor bieten.

Und genau mit diesem Stichwort steht nun die erste Grundsatzentscheidung ins Haus:

 

Teleskopstock – ja oder nein?

Diese Frage spaltet die Nordic-Walking, Trekking- und auch Wander-Gemeinschaft. Während die einen für die günstigeren und leichteren Fixlängenstöcke schwärmen, so sehr sind die anderen von den leicht verstellbaren und gut verstaubaren Teleskopstöcken begeistert. Anbei ein paar Merkmale rund um den Teleskopstock, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

PRO

CONTRA

+ Ein großer Pluspunkt ist seine einfache Verstellung in der Länge, auch einhändig und mit Handschuhen.

- Ein Teleskopstock ist durch seine Konstruktion schwerer als feststehende Stöcke

+ Das kleine, komfortable Packmaß kommt der Befestigung am oder im Rucksack zugute.

- verstellbare Stöcke sind teurer

+ Da man ihn ausziehen und auch kleiner einstellen kann, ist er für mehrere Personen unterschiedlicher Größe bzw. wachsenden Personen, wie z. B. Kindern, nutzbar.

- Durch seine Technik und Verwendung weist er zudem eine geringere Lebensdauer auf als der Fixlängenstock.

Nachdem Sie sich nun für eine dieser beiden Formen der Wanderstöcke entschieden haben, geht um die Frage nach der Größe bzw. Länge. Nichts ist ärgerlicher, als falsch eingestellte Trekkingstöcke oder gar ein Fehlkauf, der dann zurückgeschickt, ausgetauscht oder reklamiert werden muss.

Um den perfekt passenden Wanderstock oder Trekkingstock zu finden, wird im Idealfall folgende Formel verwendet:

Stocklänge = Körpergröße in cm * 0,66

Anders ausgedrückt: Das optimale Maß eines Stockes sind zwei Drittel der Gesamtgröße der Person, die ihn verwenden möchte. Bei einer Größe von 160 cm wäre die beste Stocklänge 105,6 cm. Liegt die errechnete Größe zwischen zwei erwerbbaren Stocklängen, ist prinzipiell immer die kleinere zu wählen.

Das optimale ist jedoch, wenn Sie nicht stur nach der Formel gehen, sondern Ihre Länge individuell ausmessen, da die Proportionen bei jedem unterschiedlich ausfallen. Der Nordic Walking Stock passt perfekt, wenn Oberarm und Unterarm beim aufrechten Stehen einen Winkel von 90° bilden.

 

Vor- und Nachteile der Nutzung von Trekkingstöcken & Co.

Doch warum sollte man überhaupt mit Stöcken wandern? Was sind die Vorteile, wenn man mit einem Stock wandert? Was bringt es dem eigenen Körper, den Gelenken und Muskeln?

  • Verwendet man Wanderstöcke, so schont dies die Gelenke und hilft die Haltung zu verbessern.
  • Nordic Walking Stöcke nehmen den Muskeln Arbeit ab.
  • Durch die Gleichmäßigkeit der Bewegung wird die Atmung ruhiger und regelmäßiger, wodurch sich die Ausdauer verbessert.
  • Zudem kann durch die Nutzung von Stöcken das Gleichgewicht leichter gehalten werden.

Allerdings hat besonders bei regelmäßiger Verwendung das Stockgehen auch seine Gefahren. So kann einer gewissen Zeit der natürliche Gleichgewichtssinn geschädigt werden. Manche Untergründe sind mit Stöcken schwieriger zu passieren, zum Beispiel sehr felsige Gegenden. Beim Wandern in der Gruppe ist Aufmerksamkeit geboten, sonst trifft die Stockspitze noch den Hintermann.

Wenn Sie nun also auch mit dem Trend gehen wollen, suchen Sie sich in unserem breiten Sortiment den passenden Stock für Ihre Tour aus. Natürlich handelt es sich bei all unseren Angeboten immer um ein Paar Stöcke, also um zwei Stück. Dein-Klettershop.de sicher den Stock Ihrer Wahl, z.B. vom bekannten Hersteller Leki. Heute bestellen und in wenigen Tagen schon los wandern – und das auch noch zu unschlagbaren Preisen.